Tipps für Berichte über Suizide

Posted on Jun 5, 2014
Mourners release balloons in memory of Ashlynn Conner, 10, at Crown Hill Cemetery in Ridge Farm, Illinois, on Wednesday, November 16, 2011. Her family says she killed herself following teasing and bullying by her classmates.

Trauernde bei einer Luftballonaktion im Gedenken an Ashlynn Conner (10 Jahre) am Crown Hill Friedhof in Ridge Farm, Illinois, am 16.11.2011. Ihre Familie berichtete, sie tötete sich selbst nach Mobbing durch ihre Klassenkameraden.

Die Berichterstattung über Selbsttötungen ist ein schwieriges Feld. Abgesehen von der Grundsatzfrage, ob eine Geschichte berichtenswert ist, müssen sich Journalisten auch darüber im Klaren sein, dass ihr Bericht größere Auswirkungen haben kann – und das nicht nur auf Verwandte und Freunde des Verstorbenen, sondern auch auf die Leser und Zuhörer.

Der „Werther-Effekt“

Im Hintergrund vieler Diskussionen über dieses Thema fällt oft der Begriff des sogenannten „Werther-Effekts“, mit dem das wissenschaftlich belegte Phänomen beschrieben wird, dass der Suizid eines Menschen von anderen nachgeahmt werden kann, wenn über den ersten berichtet wurde. Als eines der bekanntesten Beispiele einer solchen Nachahmung gilt der Tod Marilyn Monroes. In den vier Wochen nach ihrem Tod im August 1962 wurden 303 zusätzliche Suizide verzeichnet, was einer US-weiten Zunahme von 12 Prozent im Vergleich zum sonstigen Durchschnittswert entspricht. Untersuchungen legen nahe, dass es in der Folge eines Suizids, über den so intensiv berichtet wird, zu einer durchschnittlichen Zunahme der Todesfälle von 2,5 Prozent kommen kann (Stack S.,  Media impacts on suicide: a quantitave review of 293 findings. Social Science Quarterly 2000 – 81:957-71.).

Aber die Situation ist keineswegs eindeutig: Andere Studien weisen darauf hin, dass eine vorsichtige, ausgewogene Berichterstattung sogar zu einem Rückgang der Zahl von Suiziden führen kann und die Öffentlichkeit gleichzeitig für das Thema psychischer Erkrankungen sensibilisiert. So ist die Suizidrate unter den 15 bis 24jährigen in Australien in der Folge des Freitodes des Sängers Kurt Cobain im Jahr 1994 zurückgegangen, was wohl auf die Art der damaligen Berichterstattung zurückgeführt werden kann. Laut den Autoren der Studie bezeichneten die Medien den Tod Cobains allgemein als „einen tragischen Verlust, der hätte verhindert werden können“ und das Augenmerk wurde vor allem auf „die verheerenden Auswirkungen auf andere Menschen“ gerichtet (Martin, G & Koo, L. (1997):  Celebrity suicide: Did the death of Kurt Cobain affect suicides in Australia?  Archives of Suicide Research, 3(3), 187-198.)

Sicher sein können wir uns darüber, dass eine Selbsttötung in jedem Fall unsere Verantwortung als Journalisten auf die Probe stellt – und das gilt für die Menschen, über die wir schreiben, genauso wie gegenüber jene, die unsere Geschichten lesen. Wenn so viel auf dem Spiel steht, gebietet es sich, neben den Erfahrungen von Journalisten auch die Expertise von Fachleuten der psychischen Medizin in die hier vorgestellten Best-Practice-Richtlinien mit aufzunehmen und zu beachten.

Soll über Suizide überhaupt berichtet werden?

Suizide zu einem Tabuthema zu machen, birgt große Gefahren in sich. Schließlich ist davon auszugehen, dass wir eher mehr als weniger über die Gründe für Suizide wissen müssen. Weltweit sterben jedes Jahr mehr Menschen durch Selbsttötung als durch Morde und Kriege zusammen. Bei einem Dart Centre Seminar im Jahr 2012 zum Thema Suizid bestätigte Al Tompkins vom Poynter Institute das Bauchgefühl in Bezug auf eine Veröffentlichung, die wohl viele Journalisten teilen: „Erst einmal steht die Ampel auf grün und man fragt: ‚Was spricht dagegen, diese Geschichte zu bringen?‘“ Und doch heißt dies keineswegs, dass alle Suizidfälle notwendigerweise auch berichtenswert sind.

Tappen Sie nicht in die Falle der „einzigen Ursache”.

Eine ausgewogene Berichterstattung wird immer eine Reihe möglicher Gründe anführen. Der Versuch, die Selbsttötung auf eine einzige Ursache zurückzuführen wie Mobbing, Insolvenz oder eine gescheiterte Beziehung, ist ein allzu häufiger Fehler, vor allem in einem frühen Stadium der Berichterstattung. Klare und einfache Erklärungen sind attraktiv, doch ist der Weg, der eine Person dahin führte, sich selbst das Leben zu nehmen, niemals so gerade, wie er im Nachhinein erscheinen mag. „Macht man eine psychologische Autopsie des Verstorbenen, so tut sich meist eine komplexe Abfolge von Ereignissen auf“, so Madelyn Gould, Professorin für Klinische Epidemiologie in der Psychiatrie an der Columbia University in New York. Auch wenn der Versuch der Selbsttötung nicht notwendigerweise ein Zeichen psychischer Erkrankung sein muss, so sollte man sich doch über einige Fakten im Klaren sein:

·    Mehr als 90 Prozent der Opfer von Suiziden haben zum Zeitpunkt ihres Todes eine zu diagnostizierende psychische Krankheit (etwa klinische Depression).
·    Fast alle psychischen Störungen besitzen das Potenzial, das Suizidrisiko zu erhöhen.
·    Drogenmissbrauch mag ein zusätzlicher Faktor sein.

Keine der genannten Regeln schließt die Möglichkeit aus, dass tatsächlich ein einzelnes Aktivitätsmuster, etwa Mobbing oder sexueller Missbrauch, einen entscheidenden Anteil an der Entscheidung des Verstorbenen hat. Aber sich darauf als alleinige Erklärung zu fokussieren, wäre nicht angemessen. Auch leistet es all jenen einen schlechten Dienst, die in einer ähnlichen Situation sind und die auf Behandlungsmöglichkeiten für eventuelle andere Probleme nicht hingewiesen werden. Einige mögen aus einer solchen Berichterstattung sogar herauslesen, dass ein Suizid den sinnvollsten Ausweg aus ihrer Situation bietet.

Hüten Sie sich vor Amateurpsychologie und populärem Aberglauben ohne wissenschaftliche Fundierung.

·    „Es gibt suizidale Typen.“ – Das ist nicht die ganze Wahrheit. Wenn alle schlimmen Ereignisse „perfekt“ zusammenkommen, können die meisten Menschen in eine Situation kommen, in der ihnen eine Selbsttötung als gangbarer Weg erscheint, sagt Professorin Gould.
·    „Es war eine impulsive Tat.“ – Dies ist unwahrscheinlich. Normalerweise spielt dabei schon eine Überlegung und eine Planung eine Rolle, auch wenn diese im Verborgenen stattfanden.
·    „Der Suizid war der unausweichliche Endpunkt suizidaler Gefühle.“ – Auch das stimmt so meist nicht. Schon Tage, Wochen, zuweilen gar Monate vor dem Versuch, sich das Leben zu nehmen, empfinden die meisten Menschen – und sprechen auch darüber – Gefühle geringer Selbstachtung, Verlust von Vertrauen und suizidale Erschöpfung (das Gefühl, dass das Weiterleben eine nicht zu leistende Anstrengung erfordern würde). Eine Intervention an diesem Punkt könnte einen Sinneswandel bewirken.

Als Journalist sollte man besonders achtsam im Umgang mit Freunden und Verwandten der Personen sein.

Die Selbsttötung hat eine oft verheerende Wirkung auf die Hinterbliebenen. Verwandte und Freunde kämpfen nicht selten mit starken Gefühlen der Schuld, der Selbstverachtung oder Wut gegenüber dem Verstorbenen, so irrational auch immer das erscheinen mag. Dem Tode einen Sinn zu verleihen, ist immer schwierig; ein Suizid macht dies sogar noch komplizierter.

·    Es kann sein, dass Sie sich dafür entscheiden, Freunde und Verwandte des Toten nicht direkt anzusprechen.
·    Wenn Sie von Freunden und Verwandten angesprochen werden, etwa im Rahmen einer gerichtlichen Untersuchung oder wenn z.B. das Arbeitsumfeld des Opfers involviert ist (so beispielsweise, wenn es um Mobbing-Vorwürfe geht), dann nehmen Sie sich Zeit, ihnen zuzuhören. Erklären Sie, dass die Entscheidung, die Geschichte zu veröffentlichen, beim Chefredakteur liegt. Vermeiden Sie es, ihnen die direkte Frage „Warum glauben Sie, hat er/ sie es getan?“ zu stellen.
·    Seien Sie sich darüber im Klaren, dass die ersten Reaktionen von Menschen, die einen ihnen Nahestehenden durch einen Suizid verloren haben, genauso wie die Antworten von Rettungskräften oder von Polizisten, unzuverlässig sein können: Ein Tod durch Suizid mag zunächst als unerklärlich erscheinen, und doch kann schon bald deutlich werden, dass es frühe Warnzeichen gab. Wenn Ihnen jemand seine eigenen Theorien vorträgt, wie es dazu kommen konnte, z.B. aufgrund einer Kündigung des Arbeitsverhältnisses oder die Zurückweisung durch einen Geliebten, achten Sie darauf, nie direkt zu widersprechen. Fehlt es Ihnen an Worten, können Sie immer sagen „Ich sehe, dass diese Situation jetzt sehr verwirrend für Sie sein muss. Es tut mir sehr leid, was passiert ist“, oder ähnliche Worte der Anteilnahme, die der besonderen Situation und ihrer Dynamik angemessen sind.

Auf die Sprache kommt es an.

Bei Selbsttötungen ist die Gefahr groß, sich in der Sprache zu vergreifen und so unnötiges Leid bei denen auszulösen, die den Verstorbenen gekannt haben. Besonders bei den folgenden Begriffen und Redewendungen gilt es aufzupassen:

·    Ein Suizidversuch sollte niemals als “erfolgreich” oder als “gescheitert” bezeichnet werden. So nahe diese Begriffe auch oft zu liegen scheinen, wirken sie in diesem Zusammenhang taktlos und sollten vermieden werden. (Das Adjektiv „erfolglos“ etwa kann durch den Ausdruck „nicht tödlich“ ersetzt werden).
·    Der Ausdruck „Selbstmord begehen” ist zu vermeiden, besser: „starb durch einen Suizid“ oder „tötete sich selbst“.

Auf die Platzierung kommt es an.

Forschungen belegen, dass der Nachahmungseffekt umso größer ist, je prominenter die Platzierung der Berichte innerhalb des Mediums ist. Denken Sie darüber nach, die Geschichte erst im Innenteil zu bringen oder, im Fall von Radio- oder Fernsehnachrichten, nicht zu Beginn, sondern erst im weiteren Verlauf der Sendung. Am besten verzichten Sie auch darauf, das Wort „Suizid“ in einer Überschrift zu verwenden.

Stellen Sie sicher, dass Sie die Selbsttötung nicht unabsichtlich als einzigen Weg aus einer schier ausweglosen Lage darstellen. Wenn Menschen über eine nur geringe Selbstachtung verfügen, erhöht der Gedanke, dass der Tod zusätzliches Prestige bringen würde, das Risiko, diesen auch in die Tat umzusetzen. Achten Sie deshalb darauf, den Suizid nicht romantischer darzustellen, als er eigentlich ist:

·    Der Glamour und Status als Prominenter eines Opfers darf nicht die psychischen Probleme oder einen etwaigen Drogenmissbrauch überlagern.
·    Ein Suizid sollte nicht als unerklärlicher Akt einer ansonsten gesunden und erfolgreichen Person dargestellt werden. Anfällige Personen könnten hierdurch einen ähnlichen Tod als Möglichkeit empfinden, einen vergleichbaren „Wert“ als Person zu erreichen.
·    Andeutungen, dass eine verborgene Kraft, ein geheimnisvolles Band oder ein okkulter Einfluss die Toten aneinanderbindet, sollten unterbleiben. Vermeiden Sie alles, was auf eine Unausweichlichkeit oder Schicksal hindeutet. Diese Gefahr ist besonders virulent, wenn über eine ungewöhnliche Häufung von Suizidfällen berichtet wird. Ein berüchtigtes Beispiel hierfür sind wohl die Vorkommnisse in der Nähe der walisischen Stadt Bridgend.  Eine unerklärliche Welle von Suizidfällen, die im Jahr 2007 ihren Anfang nahm, führte zu einer derart breiten, intensiven Berichterstattung, dass es als sehr wahrscheinlich gilt, dass diese Berichte ihrerseits weitere Selbsttötungen nach sich zogen. Nach dem Tod eines 17jährigen Schulmädchens, dem siebzehnten Opfer, wandte sich David Morris, der stellvertretende Polizeipräsident, direkt an die Presse, als er auf einer Pressekonferenz sagte: „Welche Verbindung existiert zwischen diesem Tod und dem von Natasha Randall? Sie sind diese Verbindung, die Medien.“
·    Vorsicht ist auch geboten bei der Verwendung von Kitsch-Elementen bei der Berichterstattung, etwa bei sehr gefühlvoller Musik, einer versuchten Rekonstruktion der Umstände des Suizids oder bei Filmausschnitten, die den Lebensstil eines Suizid-Opfers idealisieren.

Üben Sie Zurückhaltung bei der Beschreibung der Tötungsmethode.

Experten vermuten, dass schon Details darüber, wie genau sich jemand selbst getötet hat, als Auslöser für mögliche Nachahmung wirken können. Im Jahr 1999 etwa wurde in der BBC- Krankenhausserie Casualty gezeigt, wie sich jemand mithilfe einer Überdosis Paracetamol vergiftete, was in der Woche darauf offenbar zu einer 17prozentigen Erhöhung der Zahl von Vergiftungen unter den Selbsttötungen in Großbritannien führte (diejenigen, die sich mit Paracetamol vergifteten, hatten mit doppelt so hoher Wahrscheinlichkeit die besagte Serie gesehen).

Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass das Zurückhalten von Informationen die Zahl von Todesfällen verringern kann. 1987 überzeugten Forscher der Universität Wien die Herausgeber der österreichischen Nachrichtenmedien davon, bei den Berichten über Suizidfälle künftig darauf zu verzichten, den Ort zu nennen, wenn es in der städtischen U-Bahn geschehen war. Hinzu kam außerdem ein Verzicht auf allzu krasse Überschriften, drastische Fotos, die Platzierung der Meldung auf der ersten Seite und auch die Wiederanknüpfung an alte Suizidfälle wurde fortan vermieden. Das Ergebnis war ein 75prozentiger Rückgang an Selbsttötungen in Wiens U-Bahn und auch ein allgemeiner Rückgang an Suiziden in den folgenden vier Jahren.

·    Wenn es wichtig ist für die Geschichte, handeln Sie Details in möglichst allgemeinen Formulierungen ab, wie: „ein Cocktail verschiedener Drogen“ statt einer genauen Auflistung der verschiedenen Substanzen.
·    Seien Sie besonders achtsam bei der Auswahl von Filmmaterial. Vermeiden Sie Bilder, egal ob Standbilder oder Videosequenzen, vom Ort des Geschehens, wie etwa das Panorama eines Kliffs oder die Fluchtlinie von Eisenbahngleisen.
·    Auch wenn die Nennung drastischer Details in der Regel unterbleiben sollte, bedeutet dies keinen generellen Verzicht auf das Berichten über das Wie und Wo eines suizidalen Geschehens. In manchen Fällen, zum Beispiel, wenn es sich um einen sogenannten „suicide by cop“ handelt, bei dem es darum geht, das eigene Leben durch die Schüsse eines Polizisten oder einer anderen bewaffneten Person zu beenden, könnte es sich tatsächlich als unmöglich erweisen, über die Ereignisse zu berichten, ohne auch Details zur Methode zu nennen.

Geben Sie Ihrem Bericht Kontext und Tiefe.

Die Fokussierung auf Prominente und außergewöhnliche Situationen mag uns blind machen gegenüber den Fragen, die hinter der schillernden Fassade liegen. Auch wenn Anekdoten uns vom Gegenteil überzeugen wollen, so ist das typische Suizidopfer männlich, über 50, arbeitslos, unverheiratet und (in den USA) mit Zugang zu einer Schusswaffe. Suchen Sie nach neuen Blickwinkeln. Auch wenn es Fingerspitzengefühl und Geschick erfordert, so gibt es durchaus Platz für einfühlsame Reportagen über die Auswirkungen von Selbsttötungen auf Familien. Und was ist mit Geschichten  über Überlebende? Über Menschen, die kurz davor standen, sich aber im letzten Moment umentschieden haben?

Befragen Sie Experten.

Wenn Sie Ihrem Stück eine epidemiologische Wendung geben wollen, stellen Sie sicher, dass sie die Epidemiologie auch verstehen. Ist das Phänomen tatsächlich statistisch signifikant? Eine Häufung von Suiziden anzunehmen oder einen Trend in einer bestimmten Gruppe der Gesellschaft, den es nicht gibt, könnte zu Nachahmungsfällen führen oder falschen Einordnungen Vorschub leisten. So wird etwa häufig behauptet, dass Suizidraten unter lesbischen, schwulen oder transsexuellen Jugendlichen höher seien als im Durchschnitt der Bevölkerung; für solche Behauptungen aber gibt es keinerlei statistische Basis.

Handeln Sie im Interesse der Öffentlichkeit.

Ihre Berichterstattung könnte dazu beitragen, künftige Suizide zu verhindern. Viele Organisationen, die sich der Behandlung psychischer Erkrankungen und der Vorbeugung von Suiziden widmen, stellen den Medien exzellentes Informationsmaterial zur Verfügung. Denken Sie darüber nach, am Rande des Artikels einen Infokasten zu platzieren, in dem „Warnsignale vor einem Suizid“ aufgelistet werden. Auch die Telefonnummer einer Beratungsstelle am Ende des Artikels ist so einfach wie effektiv.

Vergessen Sie auch Ihren eigenen Arbeitsplatz nicht.

Hat Ihre Redaktion bereits aktualisierte Richtlinien zur Berichterstattung? Warum machen Sie nicht die hier vorliegenden auch Ihren Kollegen zugänglich? Wann immer Sie an einer Geschichte über eine Selbsttötung arbeiten, vergessen Sie nicht, dass das Leben vieler Menschen von dem Tod eines Freundes oder Verwandten berührt wurde und dass diese Frage auch für Ihre Kollegen eine ganz persönliche Angelegenheit werden kann. Und darüber hinaus kann die Recherche zu einem jeden Todesfall gravierende persönliche Auswirkungen auf jeden Journalisten haben.

Dieser Text basiert auf den aktuellen englischen Originaltext „Covering suicide“, der auf der Erfahrung und Expertise des Dart Centers International und internationaler Experten beruht. (Übersetzung: Daniel Kiecol)